Ein nachhaltiges Willkommenspaket funktioniert am besten, wenn jedes Teil im Alltag genutzt wird – im Büro und zu Hause. Dieser Guide zeigt praktische Picks zum Standardisieren und wie frühes Bestellen das Set günstiger und nachhaltiger macht. Plus: startup-taugliche Add-ons ohne Füllmaterial.

Willkommen heißt oft „kurz erledigt“ – und wird in der Praxis trotzdem verpasst. Der Laptop kommt zu spät, das „Welcome Kit“ ist eine Last-Minute-Mischung, und die neue Person startet am ersten Tag mit dem Gefühl, nur nebenbei eingeplant zu sein. Ein nachhaltiges Willkommenspaket löst genau das: Es macht aus Woche eins ein reibungsloses, konsistentes Erlebnis – für Office-, Hybrid- und Remote-Teams.
Das echte Problem ist Zeit und Konsistenz. Die meisten Teams „vergessen“ nicht, neue Mitarbeitende willkommen zu heißen – ihnen fehlt ein wiederholbares System. Wenn jede Abteilung andere Dinge bestellt, steigen Kosten, Bestände gehen aus, und das Branding wirkt unruhig. Das führt zu Waste, zu Eilversand und zu einem Set, das kaum genutzt wird. Ein einfacher Plan macht das Ganze spürbar ruhiger und verlässlicher.
A strong onboarding kit starts with items that match real work habits: carrying a laptop, staying hydrated, taking notes, Ein starkes Set startet mit Dingen, die zu echten Arbeitsgewohnheiten passen: Laptop tragen, trinken, notieren, Geräte laden, pendeln. „Nachhaltig“ sollte dabei zuerst „langlebig und wiederverwendbar“ heißen – nicht „trendiges Material“, das am Ende ungenutzt bleibt. Wenn sich ein Produkt am ersten Tag wie Ballast anfühlt, wird es in Woche zwei zu Abfall.
Am einfachsten entscheiden Sie über Nutzungsfrequenz: Wählen Sie ein paar Kernteile, die wöchentlich im Einsatz sind, und ergänzen Sie dann ein bis zwei „Komfort“-Pieces, die Arbeitstage besser machen (z. B. warme Layer oder desk-taugliche Tools). So bleibt das Set für die meisten Rollen praktisch – und wirkt trotzdem persönlich.
Planen Sie Ihr Willkommenspaket wie ein System – nicht wie ein einmaliges Geschenk. Viele Unternehmen bestellen ein Set für ein bis drei Jahre im Voraus und halten es auf Lager. So bekommt jede neue Person dieselbe Experience, ohne Last-Minute-Bestellungen. Diese Konsistenz hilft HR und Ops auch dann, wenn in einem Monat mehrere Personen starten.
Bestellen in größeren Mengen senkt meist die Kosten pro Box – und kann nachhaltiger sein, weil Sie weniger Einzel-Lieferungen und weniger Notfall-Ersatz brauchen. Halten Sie ein stabiles „Core Kit“, das sich selten ändert, und rotieren Sie maximal ein saisonales oder teamspezifisches Teil, wenn Sie Frische wollen – ohne Waste. Das Ergebnis: ein Set, das designt wirkt, nicht „vollgestopft“.
Wir haben 15 Items gesammelt, die in einer Onboarding box in vielen Teams funktionieren, weil sie echte Routinen treffen (Pendeln, Desk-Setup, Trinken, Laden). Die ersten 10 sind starke „Core Kit“-Picks zum Standardisieren. Die letzten 5 sind besonders gut für Startups, weil sie dynamisch, mobil und passend für jüngere Teams sind, die schnell arbeiten und zwischen Orten wechseln.
Ein Computer Sleeve mit Logo schützt das eine Gerät, von dem neue Mitarbeitende wirklich abhängen – deshalb wird es sofort und oft genutzt. Wählen Sie eine personalisierte Laptop-Hülle, die zu Ihren Standard-Laptopgrößen passt und schlicht, arbeitsnah aussieht. Subtiles Branding altert besser als große Prints, und ein cleanes Design erhöht die Chance, dass das Sleeve auch nach Woche eins bleibt.

Ein Tumbler wird zum täglichen Essential, wenn er auslaufsicher ist, sich schnell und gründlich reinigen lässt und sowohl am Schreibtisch als auch unterwegs zuverlässig funktioniert. Entscheiden Sie sich für einen hochwertig wirkenden, gebrandeten Thermobecher, der stabil steht und auf vollen Tischen nicht ständig umkippt. Halten Sie das Design bewusst minimal, damit er wie echtes Drinkware wirkt – und nicht wie ein Werbegeschenk. So bleibt er ganz automatisch Teil der Routine.

Eine Gym Tasche funktioniert nur, wenn sie zu den Routinen Ihres Teams passt: Pendeltage, Training nach der Arbeit oder Wechselkleidung für lange Schichten. Wählen Sie eine Sporttasche mit Logo, die zuerst wie ein „normales“ Carry-Piece aussieht – mit kleinem, sauber platziertem Branding. Wenn man sie auch außerhalb der Arbeit gern trägt, bleibt sie im Einsatz und landet nicht vergessen im Spind oder unter dem Tisch.

Beginning Boutique
Socken sind ein kleines Add-on, das trotzdem durchdacht wirkt – wenn das Design tragbar bleibt. Setzen Sie auf individuelle Socken aus hochwertige Materialien und ein zurückhaltendes Muster, damit sie wirklich im Alltag getragen werden (und nicht nur am ersten Tag).

Eine Jacke löst ein echtes Alltagsproblem: kalte Büros, windige Wege und wechselndes Wetter. Wenn Sie eine Jacke mit Logo wählen, sollte sie wie richtige Outerwear wirken – sauberer Schnitt, angenehmes Material, dezentes Branding. Das Budget ist höher, aber bei guter Qualität wird sie schnell zum regelmäßigen Begleiter statt zum „Event-Teil“.

Rucksäcke gehören zu den stärksten „Anchor“-Items, weil sie Laptop, Ladegerät und Essentials jeden Tag mitnehmen. Entscheiden Sie sich für einen personalisierter Rucksack mit stabilem Laptopfach, bequemen Trägern und robusten Zippern. Understatement beim Branding ist hier entscheidend: Wenn er nicht wie Merch aussieht, wird er länger genutzt – auch über das Onboarding hinaus.

Im Onboarding gibt es viele neue Namen, Tools und Prozesse – deshalb wird ein gutes Notizbuch sofort relevant. Ein Notizbuch mit Logo bleibt eher im Einsatz, wenn Papierqualität und Cover hochwertig wirken und das Design professionell ist. Optional können Sie innen eine kurze First-Week-Checklist oder Key-Contacts-Seite ergänzen.

Ein Kugelschreiber klingt erst mal unspektakulär – bis er im ersten Meeting, beim Unterschreiben oder fürs schnelle Mitschreiben plötzlich unverzichtbar ist. Setzen Sie auf individualisierte Kugelschreiber, die sauber schreiben und wertig in der Hand liegen, damit sie nicht verschwinden, sondern am Schreibtisch bleiben. Mit dezentem Branding wird daraus ein echtes Arbeits-Tool statt ein austauschbarer Promo-Artikel.

Individuelle Headwear ist saisonal und stark kulturabhängig – passt aber sehr gut, wenn Ihr Team sie auch außerhalb der Arbeit wirklich trägt. Halten Sie es schlicht: neutrale Farben, klare Formen und dezentes Branding, das eher wie ein Label wirkt. Wenn Sie in mehreren Regionen einstellen, hilft eine Auswahl zwischen Styles, damit weniger ungenutzter Bestand im Regal liegen bleibt.
Caps
Caps eignen sich besonders für Onboarding im Frühling und Sommer, Pendeltage und Outdoor-Events. Eine Cap mit Logo wirkt am tragbarsten mit Stick und minimaler Platzierung – so passt sie zu Alltags-Outfits. Wenn Ihr Team Konferenzen besucht oder Community-Events organisiert, sind Caps außerdem ein subtiler „Belonging“-Marker, ohne sich wie Werbung anzufühlen.
Mützen
Beanies sind ein unkomplizierter Cold-Weather-Win und eine praktische Option für kühlere Regionen. Ein gebrandete Mütze fühlt sich hochwertig an, wenn der Strick weich ist und das Logo klein und sauber sitzt. Außerdem ist es eines der Teile, das an Pendeltagen sehr wahrscheinlich immer wieder genutzt wird – und damit das „nachhaltig“-Ziel ganz praktisch unterstützt.

Eine Charging Dock reduziert tägliche Unordnung – besonders im Onboarding, wenn neue Geräte, Apps und Zubehör eingerichtet werden. Wählen Sie am besten ein Charging Dock, das clean auf dem Schreibtisch aussieht und gängige Gerätetypen unterstützt, damit es zu Hause und im Büro Teil der Routine wird. Halten Sie das Branding dezent, damit es sich unauffällig in das Schreibtisch-Setup einfügt.

Startups wollen oft ein Kit, das persönlich und dynamisch wirkt, ohne operatives Chaos zu verursachen. Halten Sie die Core-Items konstant und ergänzen Sie dann ein paar mobile, alltagstaugliche Teile, die zu schnellen Schedules und Hybrid Work passen. Diese Picks funktionieren besonders gut für jüngere Teams, weil sie praktisch sind, leicht mitzunehmen – und sich wie echtes Everyday Gear anfühlen, nicht wie Corporate Gifts.
Mini Power Bank
Eine Powerbank löst das häufigste „Day-One“-Problem: Akku leer, während Accounts, Tools und Authentifizierung eingerichtet werden. Eine gebrandete Mini Powerbank funktioniert am besten, wenn sie klein genug ist, um dauerhaft in der Tasche oder im Laptop-Bag zu wohnen. Sie passt besonders gut zu Startups, in denen Menschen zwischen Coworking-Spaces, Meetings und pendelintensiven Tagen wechseln.
Magnetic Power Bank
Eine magnetische Powerbank ist ein dynamisches Add-on für Teams, die den ganzen Tag aufs Smartphone angewiesen sind und ein simples, möglichst kabelfreies Setup wollen. Wählen Sie eine magnetische Powerbank mit Logo, die stabil wirkt und sich leicht andocken lässt – so wird sie zum echten Daily Tool statt zum Schubladen-Item. Besonders relevant für schnelle Rollen wie Founder, Sales und Ops.

Sweatshirt
Ein Sweatshirt ist genau das Comfort-Item, das Startups oft richtig gut treffen – nützlich für Remote-Tage, Reisen und Casual Offices. Ein individuelles Sweatshirt sollte sich wie echte Apparel anfühlen: gutes Stoffgewicht, saubere Verarbeitung und dezent platzierte Veredelung. Wenn es aussieht wie etwas, das man ohnehin kaufen würde, bleibt es ewig in Rotation – nicht nur ein paar Tage.
Sweatpants
Sweatpants passen zu remote-first oder comfort-led Kulturen, funktionieren aber am besten als optionales Add-on. Wählen Sie personalisierte Sweatpants mit modernem Schnitt und minimalem Branding, damit sie wie persönliches Gear wirken. Als Auswahloption bleibt das Kit inklusiv – und Sie vermeiden, dass über Zeit ungenutzte Größen im Lager liegen bleiben.

Sportbekleidung passt gut zu jüngeren Teams, die Rad fahren, laufen oder Social Moments rund um Bewegung aufbauen. Ein gebrandetes Sportswear-Piece sollte atmungsaktiv, bequem und wie echte Athletic Wear designt sein – nur dann wird es auch wirklich getragen. Es eignet sich für Startups mit Fitness-Challenges oder Outdoor-Meetups, sollte aber eher ein Add-on bleiben und nicht Teil des Core Kits sein.

Bio-Bier kann als kleiner Kulturmoment für In-Person-Onboarding oder Team-Dinner funktionieren – sollte aber niemals ein Default-Item sein. Wenn es zu Ihrem Team und den lokalen Regeln passt, kann ein gebrandetes Bio-Bier wie ein kleines Willkommensritual wirken, besonders wenn es parallel eine alkoholfreie Alternative gibt. Halten Sie es optional, damit das Onboarding-Paket inklusiv bleibt.

Sport-Sonnenbrillen sind eher nischig, können aber ein starkes, gezieltes Add-on für Teams sein, die laufen, Rad fahren oder viel gemeinsam draußen unterwegs sind. Wählen Sie Sport-Sonnenbrillen mit Logo, die wie echtes Equipment wirken – nicht wie ein Gag – damit sie wirklich genutzt werden. Am besten passt das für bestimmte Teams oder für Sommer-/Event-Onboarding, nicht als Standard für jede neue Person.

jakestangel
Wenn Sie ein Kit wollen, das günstiger, ruhiger und nachhaltiger ist, bauen Sie einen stabilen Core und bestellen Sie frühzeitig. Wählen Sie Items, die echte Arbeitsgewohnheiten treffen – Carry, Hydration, Notes, Charging – und halten Sie das Branding zurückhaltend, damit die Produkte im Alltag genutzt werden. Ergänzen Sie dann genau ein optionales Kultur-Item, wenn es wirklich zu Ihrem Team passt.
Wenn du Hilfe brauchst, diese Ideen in eine nachhaltige Onboarding-Box umzusetzen – passend zu Teamgröße und Onboarding-Frequenz – melde dich gern bei Sugarcoat über unsere Kontaktseite. Wir helfen dir dabei, die richtige Zusammenstellung zu finden, das Branding stimmig zu halten und die relevantesten individuellen, personalisierten Produkte auszuwählen, damit das Set vom ersten Tag an durchdacht wirkt. Wenn du zusätzlich Inspiration suchst, haben wir außerdem reale Beispiele und Ideen in unserem Beitrag zu 20 Ideen für Onboarding-Boxengesammelt.
Was gehört in ein nachhaltiges Willkommenspaket?
Starten Sie mit Repeat-Use-Basics: eine Tasche, Flashce, etwas für Notizen oder Tech. Ergänzen Sie ein Komfort- oder Kultur-Item nur, wenn es für die meisten passt. Ziel sind weniger, bessere Teile, die wirklich genutzt werden – nicht eine volle Box „nice to have“.
Wie weit im Voraus sollten wir eine Onboarding box bzw. ein Onboarding Geschenk bestellen?
Wenn Sie regelmäßig onboarden, planen Sie Batches für ein bis drei Jahre und halten Sie Stock bereit. So vermeiden Sie Rush-Orders und halten das Erlebnis konsistent.
Macht Bestellen in größerer Menge wirklich jedes Willkommenspaket nachhaltiger?
Oft ja: größere Orders reduzieren wiederholte Lieferungen, Verpackungen und kurzfristige Ersatzkäufe. Außerdem zwingt es zur Standardisierung des Core Kits – dadurch entstehen seltener „mismatched leftovers“. Wichtig ist nur, nicht über realistische Hiring-Pläne hinaus zu ordern.
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