10 Artikel für nachhaltige goodie bags

Eine nachhaltige goodie bag funktioniert, wenn Inhalt und Tasche im Alltag bleiben. Hier finden Sie 10 konkrete Beispiele plus klare Auswahlregeln für Events, Onboarding und Kundenbesuche.

Elisabeth Schröder
Elisabeth Schröder, Content Manager
23. Feb. 2026
10 Artikel für nachhaltige goodie bags

Ein typischer Fehler bei Goodie Bags: Sie werden als „Pflichtprogramm“ fürs Event gepackt. Dann landen viele Teile nach dem Tag im Hotelzimmer oder zuhause in der Schublade. Das wirkt weder wertschätzend noch nachhaltig – es ist einfach zu beliebig.

Wenn Sie eine nachhaltige goodie bag planen, lohnt ein Perspektivwechsel: Entscheiden Sie nicht nach „Was passt noch rein?“, sondern nach „Wird das in 30 Tagen noch verwendet?“. Genau darum geht es in diesem Beitrag: erst die Kriterien, dann 10 konkrete Inhalte, die sich in der Praxis bewährt haben.

 

Was eine nachhaltige Goodie Bag in der Praxis ausmacht

Eine Goodie Bag wird nicht nachhaltig, weil ein einzelnes Material „grün“ klingt. Sie wird nachhaltig, wenn der Empfänger die Produkte wirklich nutzt. Das erreichen Sie mit drei einfachen Hebeln: hoher Alltagsnutzen, robuste Qualität und ein Set, das zusammenpasst. Je mehr ein Artikel Routine ersetzt (Einwegbecher, Notizzettel, billige Werbekulis), desto besser ist der Effekt.

Achten Sie außerdem auf die Lieferkette: Wo wird produziert, wie langlebig ist das Produkt, und wie wird es veredelt? Gerade bei Textil und Trinkgefäßen entscheidet die Kombination aus Material, Verarbeitung und Branding darüber, ob etwas „Merch“ bleibt – oder ein echtes Lieblingsstück wird.

 

Die Goodie-Bag selbst: Welche Tasche passt als Goodie Bag?

Die Tasche ist nicht nur Verpackung, sondern das erste Produkt, das der Empfänger bewertet. Darum lohnt es sich, hier bewusst zu wählen. Für eine klassische Goodie Bag ist eine robuste, wiederverwendbare Tragetasche oft die beste Basis – vor allem, wenn sie neutral genug ist, um auch nach dem Event im Alltag mitzugehen. Eine gute Orientierung sind individuell gebrandete Tragetaschen aus dem Sortiment sowie der Guide zu Jutebeutel personalisiert für Material- und Einsatzentscheidungen.

In der Praxis gilt: Je stärker das Branding, desto mehr muss das Design „sitzen“. Wenn Ihre Zielgruppe eher konservativ ist (B2B-Konferenzen, Kundenveranstaltungen), funktionieren ruhige Farben und kleine Logos besser. Wenn es um Community-Momente geht (Pop-ups, interne Offsites), darf die Tasche mehr Statement sein – solange die Verarbeitung hochwertig wirkt.

 

Planung für goodibags: Stückzahl, Saison und Vorlauf

Viele goodibags scheitern nicht am Produkt, sondern am Timing. Entscheiden Sie früh, ob es ein Sommer- oder Winter-Setup ist: Kopfbedeckung und Trinkgefäße sind stark saisonal. Im Sommer funktionieren Cap + Flasche, im Winter Beanie + Thermobecher deutlich besser. Gleichzeitig beeinflusst die Saison auch die Veredelung: Stick braucht Vorlauf, Gravur ebenso, während einfacher Druck meist schneller umsetzbar ist.

Auch die Stückzahl ändert die Logik. Bei kleinen Mengen lohnt sich eher „weniger, aber besser“. Bei großen Mengen gewinnen Artikel, die schlank in Logistik und Preisstruktur sind – ohne zur Wegwerfware zu werden. Wenn Sie das berücksichtigen, wird Ihre nachhaltige goodie bag planbar, statt kurzfristig improvisiert.

 

Jetzt wird’s konkret: Wir haben 10 Beispiele gesammelt, die Sie direkt zu einem stimmigen Set kombinieren können – mit klarer Logik, wann welcher Artikel passt und worauf Sie bei Material, Herstellung und Branding achten sollten.

1
Recycled Lanyard

Ein Lanyard ist dann sinnvoll, wenn es vor Ort wirklich gebraucht wird: Badge, Zutritt, Backstage, Crew-Organisation. Der Vorteil: Es bleibt oft auch danach im Einsatz, weil viele Menschen es für Schlüssel oder Ausweise weiterverwenden. Ein personalisiertes Recycled Lanyard aus 100 % recyceltem Polyester ist hier eine solide Wahl, weil Material und Use Case zusammenpassen.

Wenn Sie es dezent halten, wirkt es weniger nach „Werbeband“: lieber ein ruhiges Allover-Muster oder Ton-in-Ton-Branding. Laut Produktseite wird dieses Lanyard in Europa produziert (Lettland) – das ist für viele B2B-Teams ein Pluspunkt bei der Lieferkette.

Recycled Lanyard mit Blumenmuster, einmal liegend und einmal getragen

ELSA

2
Kopfbedeckung

Kopfbedeckung funktioniert nur, wenn sie zur Saison passt. Darum lohnt es sich, eine personalisierte Kopfbedeckungen gezielt zu wählen. Für Sommer-Events ist eine bestickte Recycled Sports Cap interessant, weil sie direkt sichtbar ist und auf Fotos funktioniert. Die Materialbasis ist recyceltes Nylon; laut Produktseite ist die Produktion in China, was Sie bei Ihrer Nachhaltigkeitslogik transparent einplanen sollten: Nutzen und Tragehäufigkeit müssen dann umso stärker überzeugen.

Im Winter ist eine Organic Cotton Beanie die pragmatischere Option. Bio-Baumwolle (OCS) ist ein klares Materialsignal, und durch die doppellagige Strickqualität wird sie eher wirklich getragen. Auch hier ist die Produktion laut Produktseite in China – das ist nicht automatisch „schlecht“, aber Sie sollten die Wertigkeit und die realistische Nutzung als Hauptargument führen.

Beanie und rote Cap als Kopfbedeckung, beide als Beispiel für Goodie Bags
3
Milano Korkenzieher

Ein Korkenzieher mit Logo ist ein gutes Beispiel für ein „Keep Item“: Er wird nicht täglich genutzt, aber er bleibt lange im Haushalt. Nachhaltig wird er, wenn er hochwertig ist (Metall statt Billig-Zink), ergonomisch funktioniert und nicht nach einem Jahr klemmt. Wenn Sie extern sourcen, achten Sie auf stabile Mechanik, austauschbare Spirale und möglichst klare Herkunft.

Zwei Korkenzieher und eine Hand beim Öffnen einer Weinflasche
4
Stifte

Stifte sind ein Klassiker – und genau deshalb kippen sie schnell in „Wegwerfware“. Wenn Sie Stifte in die Goodie Bag legen, sollten sie bewusst besser sein als Standard. Eine gute Option ist ein Kugelschreiber mit Firmenlogo aus der passenden Kategorie, weil Sie dort Modelle finden, die nicht nur günstig, sondern wirklich schreibbar sind.

Der Grass Stift setzt auf Wiesengras als Materialbasis mit einem kleinen Anteil BPA-freiem Plastik. Das ist eine nachvollziehbare Material-Alternative, die im Alltag funktioniert. Der Prodir Frosted Stift ist eine Premium-Variante: hochwertige Anmutung, gefertigt aus recyceltem Plastik, laut Prodir-Seite in der Schweiz produziert. Gerade hier lohnt es sich, Branding sauber zu platzieren (Clip oder Korpus) und nicht zu groß zu drucken.

Schwarze Werbekugelschreiber und ein Stift aus Naturmaterial auf Papier
5
Notizbuch

Gebrandete Notizbücher werden genutzt, wenn sie sich gut anfühlen: gutes Papier, ein sinnvolles Format und eine stabile Bindung. Das Karst Stone Paper Notebook ist hier ein spannender Sonderfall: Steinpapier ist baumfrei, recycelbar und wasserfest – praktisch für Reisen, Event-Notizen oder Onboarding, wenn das Notebook auch mal im Rucksack landet; der klare Vorteil liegt vor allem in der Materiallogik (baumfrei, wasserfest).

Wenn Sie eine europäische Fertigung priorisieren, ist das Hardcover Notebook eine starke Option: FSC-zertifiziertes Papier, hergestellt in Europa in einer familiengeführten Fabrik, Produktion in Polen. Das ist oft der „sichere“ Pick im B2B, weil es wertig wirkt und im Büroalltag langfristig genutzt wird.

Offenes Notizbuch mit Skizzen und Stapel Hardcover-Notizbücher auf Tisch
6
Trinkflasche

Eine Trinkflasche mit Logo ist nachhaltig, wenn sie wirklich mitgenommen wird. Darum sollten Sie Formfaktor und Alltag Ihrer Zielgruppe beachten: Pendler, Außendienst, Campus-Teams – ja. Reine Konferenzgäste, die ohne Tasche kommen – eher schwierig. Die Klean Kanteen Insulated Bottle ist hier eine robuste Option, weil 90 % recycelter Edelstahl plus Isolierung den täglichen Nutzen erhöhen. Die Flasche ist als B-Corp und Climate Neutral zertifiziert.

Die Memobottle Stainless Steel spielt eine andere Stärke aus: flach, taschentauglich, passt in enge Laptop-Bags. Genau das erhöht die Chance, dass sie wirklich „always-on“ wird. Entscheidend ist deshalb: Nutzen klar machen (Pendeln, Reisen, Tasche) und Branding dezent halten (Lasergravur wirkt oft hochwertiger).

Flache Memobottle in der Hand und isolierte Flasche beim Outdoor-Picknick
7
Thermobecher

Wenn Sie nur ein Produkt wählen könnten, das Einweg zuverlässig ersetzt, ist es oft der Thermobecher. Voraussetzung: guter Deckel, angenehmer Griff, spülmaschinenfest. Über die Becher-Kategorie finden Sie passende Modelle, die sich sauber veredeln lassen.

Der personalisierte Kaffeform Tumbler ist besonders „storyfähig“: hergestellt in Deutschland aus recyceltem Kaffeesatz, gehärtet mit pflanzlichen Polymeren, sehr leicht und robust. Das passt, weil der Nutzen täglich ist – und weil der Produktionsort (Deutschland) die Lieferketten-Argumentation unterstützt. Hier funktioniert ein kleiner Print vorne oft besser als ein großes Logo rundum.

Mehrweg-Kaffeebecher aus Kaffeesatz und Produktverpackung auf Steinplatte
8
Süßigkeiten

Süßigkeiten sind ein gutes Beispiel für „klein, aber willkommen“ – und sie helfen, ein Set emotional zu machen. Nachhaltig wird es, wenn Sie bewusst auswählen: klare Standards in Beschaffung, nachvollziehbare Lieferkette, und eine Verpackungsgröße, die wirklich gegessen wird (nicht die XXL-Tafel, die dann liegen bleibt).

Planen Sie außerdem pragmatisch: Allergene, Haltbarkeit, Hitze (Sommer-Events) und Versand. Süßigkeiten sollten nie das Hauptargument der Goodie Bag sein, aber als Add-on machen sie das Set runder – besonders, wenn der Rest eher funktional ist.

Bunte Tony’s Chocolonely Schokoriegel als Süßigkeiten-Add-on für Goodie Bags
9
Handcreme

Handcreme funktioniert, weil sie einen echten Alltagspunkt löst: trockene Hände, Büroklima, Reisen. Nachhaltig wird es vor allem durch Nutzungsquote und Verpackungslogik: lieber eine Größe, die in jede Tasche passt, statt eine große Tube, die im Bad stehen bleibt.

Achten Sie auf Duft (nicht zu intensiv), Sensitiv-Optionen und ein sauberes Design. Branding sollte zurückhaltend sein, sonst wirkt es schnell wie ein beliebiges Promo-Produkt. Wenn es „giftable“ aussieht, steigt die Chance, dass es wirklich benutzt wird.

Handcreme mit Pumpkopf und Hände beim Eincremen vor neutralem Hintergrund
10
Pflanzbare Seed-Paper Sticky Notes

Pflanzbare Sticky Notes klingen nachhaltig, sind aber nicht automatisch sinnvoll. Der Knackpunkt ist der Use Case: Wenn Ihr Publikum wirklich pflanzt (z. B. Community, Green-Tech-Events), kann es ein schönes Detail sein. Wenn nicht, bleibt es oft ein Gimmick. Nachhaltig wird es nur, wenn Keimfähigkeit, Handling und Entsorgung realistisch sind – und wenn die Notizzettel im Alltag trotzdem funktionieren.

Wenn Sie extern sourcen, prüfen Sie: Wie wird gepflanzt, welche Samen sind enthalten, wie lange ist das haltbar, und wie wirkt das Papier im Büroalltag? Als kleines Add-on kann es passen – aber nicht als Hauptbestandteil Ihrer nachhaltige goodie bag.

Seed-Paper Sticky Notes und Keimlinge auf Samenpapier als pflanzbares Add-on

goodie bag ideen als Set

Gute goodie bag ideen folgen einer Set-Logik. Drei Frameworks funktionieren fast immer: Event-Set (sichtbar + schnell nutzbar), Onboarding-Set (Desk + Alltag), Kunden-Set (wertig + langlebig). Für Events sind Lanyard, Cap und etwas Süßes ein solides Grundgerüst. Für Onboarding funktionieren Notebook, Stift und Becher meist besser, weil sie sofort in den Arbeitsalltag wechseln.

Ein unterschätzter Hebel ist die Reihenfolge im Beutel. Was oben liegt, wird zuerst gesehen und oft direkt genutzt. Platzieren Sie deshalb den „Hero“-Artikel (Becher oder Tasche) oben, und Add-ons (Süßigkeiten, Sticky Notes) darunter. So wirkt das Set kuratiert.

 

Branding, das nicht nach Werbung wirkt

Bei Goodie Bags ist Branding weniger eine Frage von „wie groß“, sondern von „wie passend“. Stick wirkt oft hochwertiger auf Cap/Beanie, Gravur wirkt sauber auf Flaschen, und ein reduzierter Print funktioniert gut auf Taschen und Bechern. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie eine Regel: ein Motiv, eine Platzierung, eine klare Größe.

Vermeiden Sie das „Alles drauf“-Denken. Eine Goodie Bag ist kein Flyer-Stapel. Je mehr Ihr Branding wie ein Design-Element wirkt, desto höher ist die Chance, dass die Produkte im Alltag bleiben – und genau dann erfüllt eine nachhaltige goodie bag ihren Zweck.

 

Fazit

Eine nachhaltige Goodie Bag ist kein Sammelsurium, sondern ein kuratiertes Set. Wenn Sie Tasche, Saison und Nutzungsquote priorisieren, reichen oft 3–5 starke Teile plus ein kleines Add-on. Die 10 Beispiele oben geben Ihnen dafür konkrete Bausteine – mit klaren Trade-offs bei Material, Produktion und Alltagstauglichkeit.

Wenn Sie aus den Optionen ein Set für Ihr Event, Ihr Onboarding oder Ihre Kundenbesuche bauen möchten, sprechen Sie mit uns: Über Kontaktiere uns können wir Stückzahl, Veredelung und Logistik passend zu Ihrem Use Case planen. Optional finden Sie zusätzliche Ideen unter Inspiration.

 

FAQ

Was gehört in eine nachhaltige goodie bag, damit sie wirklich genutzt wird?
Setzen Sie auf 3–5 Alltagsartikel (Tasche, Becher/Flasche, Stift, Notebook) und maximal 1–2 Add-ons.

Welche Tasche eignet sich am besten als Goodie Bag?
Eine robuste Tragetasche oder ein Jutebeutel funktioniert am besten, wenn er neutral genug für den Alltag ist.

Wie plane ich goodibags für 500+ Teilnehmer ohne Wegwerf-Effekt?
Reduzieren Sie die Anzahl der Teile, wählen Sie robuste Basics und halten Sie das Branding dezent, damit es tragbar bleibt.

Welche goodie bag ideen passen gut für Onboarding?
Notebook + hochwertiger Stift + Thermobecher sind ein bewährtes Set, weil es sofort in den Arbeitsalltag übergeht.

Wie oft sollte das Branding auf der Goodie Bag sichtbar sein?
Lieber einmal klar und hochwertig als auf jedem Teil groß – ein stimmiges Design erhöht die Nutzungsquote deutlich.

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